Waldseminar

Wo? Innsbruck

Wann? Samstag, 30.05.20, 09.00 Uhr–16.00 Uhr

 

Thema: „Naturpädagogisches Arbeiten mit Kindern“

Die Bedeutung der Natur als lebendiger Spielraum

 

Referentin: Maria Kerber

Pädagogin und Sozialarbeiterin, Fortbildungen in den Bereichen Montessori- und Naturpädagogik, Leitung der „7 Zwerge Waldgruppen“ seit 2001 (www.7zwergewaldgruppen.at)

 

Inhalt (Text von Maria Kerber):

In unserem naturpädagogischen Ansatz bildet das eigene Eingestimmt-Sein auf die Natur  die Grundlage für die Arbeit mit den Kindern und Erwachsenen in der Natur. Die Fortbildung legt ihr Hauptaugenmerk auf das Erforschen und Vertiefen der eigenen Erfahrungen in der Natur. Mittels Übungen der Achtsamkeit, der Sinnesschärfung und dem freien, absichtslosen Umherstreifen im Wald, alleine und zu zweit,  in der Rolle des Kindes und  des Begleiters nehmen wir innigen Kontakt zum Wald auf. Wir verbinden uns mit unserer inneren Natur, mit der Natur um uns und lauschen den  Geschichten, die sie erzählt.  Den Bäumen und Vögeln soll dieses Mal besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Wir erinnern uns daran, wie wir als Kind die Natur wahrgenommen haben, wie sie uns in unserer Entwicklung unterstützt und geformt hat. Aus unseren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen heraus wenden wir uns dann den Fragen der naturpädagogischen Arbeit mit Kindern zu: Wie gelingt es uns einen Raum zu kreieren, um mit Kindern in der Natur so zu arbeiten, dass wir ihre natürliche Verbundenheit nicht behindern, sondern schützen, bewahren und fördern? Wie können wir Kindern eine neue Ethik nicht nur des Zwischenmenschlichen, sondern auch des Lebendigen vermitteln? In den Gesprächsrunden teilen wir unsere alten und neuen Erfahrungen in und mit der Natur und  reflektieren sie in ihrer Bedeutung für uns und für unsere Arbeit  Kindern. Anhand der 7Zwergewaldgruppen denken wir über die konkrete organisatorische und pädagogische Umsetzung naturpädagogischer Arbeit nach: Wie sind die Gruppen organisiert? Was bedeutet es eine Vorbereitete Umgebung im Wald anzubieten? Wie werden die Kinder und Eltern begleitet? Welche Elemente unseres naturpädagogischen Ansatzes können in anderen institutionellen Rahmenbedingungen umgesetzt werden?

 

An wen wendet sich mein Seminarangebot?

Das Seminar wendet sich an alle, die mit Kindern in der Natur arbeiten wollen. Die Themen und Übungen der letzten beiden Seminare werden wiederholt, ergänzt und vertieft. Neueinstiege sind daher inhaltlich und organisatorisch jeder Zeit möglich.

 

Ort und Ablauf:

Wir treffen uns auf der Hungerburg und wandern dann zum Waldplatz der 7 Zwerge nach Mühlau oberhalb des Dorfes. Der Waldweg und der Waldplatz bilden den Raum für Übungen und  Erkundungen.  In unserer Waldküche bereiten wir gemeinsam unser Mittagessen aus den mitgebrachten Zutaten (siehe unten) und selbst gesammelten Kräutern zu.  Unser Waldtag endet um 16.00 am Waldplatz.

 

Datum/Uhrzeit: Treffunkt ist am 30.Mai 2020 um 9.00 auf der Hungerburg, Rückkehr um ca. 16.00 (8 UE)

 

Mitzubringen:

Für die gemeinsame Jause: 1 Flasche Wasser, 3 Scheiben Brot, 1 gekochte Kartoffel, Käse oder Gemüse für unsere Waldpizza, Isomatte zum Liegen, Taschenmesser, Schreibzeug, kleine Schüssel mit Besteck, Robuste Kleidung: lange Hose, warme Jacke, Regenschutz, Wanderschuhe, Sonnenhut, Zedern oder Schwarzkümmelöl zum Zeckenschutz sind empfehlenswert, das wichtigste Offenheit, Neugier und Abenteuergeist!

 

Kosten: 60.-/ Person

Anmeldung: bis spätestens 08.05.2020 unter
                    graber@kinderbetreuung-tirol.at

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Abgerufen am: 27.02.2020